Morbus Perthes.

Morbus Perthes ist eine Wachstumsstörung des Hüftkopfes.

Morbus Perthes ist eine Wachstumsstörung des Hüftkopfes. Als Ursache wird eine Durchblutungsstörung vermutet.

Morbus Perthes ist eine Wachstumsstörung des Hüftkopfes. Als Ursache wird eine Durchblutungsstörung vermutet.

Der Morbus Perthes zählt zu den orthopädischen Kinderkrankheiten. Es handelt sich um eine Wachstumsstörung des Hüftkopfes, vermutlich als Folge einer auftretenden Störung der Durchblutung. Das kann dazu führen, dass der Knochen teilweise abstirbt (Hüftkopfnekrose) und es zu einem Einbrechen von Teilen des Hüftkopfes kommt.

Nach Angaben der Morbus Perthes-Initiative tritt die Krankheit im Durchschnitt bei einem von 1.200 Kindern zwischen dem zweiten und zehnten Lebensjahr auf. Kinder im Alter von fünf bis acht Jahren sind am häufigsten betroffen. Jungen erkranken vier bis fünfmal häufiger als Mädchen; in rund 20 Prozent der Fälle tritt die Erkrankung beidseits auf.   Die Anzahl der Neuerkrankungen liegt jährlich im Allgemeinen bei fünf Fällen pro 100.000 Einwohner und ist damit relativ häufig.

 

Was versteht man unter Morbus Perthes?

Morbus perthes ist eine plötzliche, nicht entzündliche Knochennekrose des kindlichen Hüftkopfes . Nekrose bedeutet Zelltod. Wahrscheinlich Infolge einer Durchblutungsstörung kommt es zum Absterben von Knochengewebe im Hüftkopf. Die Symptome können sowohl auf einer als auch auf beiden Seiten in Erscheinung treten. Zunächst wird der abgestorbene Knochen abgebaut und durch Bindegewebe ersetzt. Im späteren Verlauf bildet sich neuer, gesunder Knochen an den betroffenen Stellen.

Benannt ist die Krankheit (Morbus) nach dem deutschen Chirurgen Georg Clemens Perthes, der von 1869 bis 1927 in Tübingen lebte. Zugleich beschrieben die auch bezeichnete ideopathische juvenile Hüftkopfnekrose der US-Amerikaner Arthur Legg aus Boston sowie der Franzose Jacques Calvé.